Quelle: meins
Quelle: meins
Quelle: meins
Quelle: meins
Quelle: meins
Quelle: meins
Quelle: meins
Quelle: meins
Quelle: fapesp.br
Quelle: wien.gv.at
Quelle: wien.gv.at
Quelle: gute frage

Franz Wilhelm Dafert

  • Titel: Dr. phil., Sektionschef
  • Name: Franz Wilhelm Dafert Ritter von Senseltimmer
  • Geburtsdatum: 20.05.1863 in 1120 Wien Meidling (Untermeidling)
  • Fach/Beruf: Landwirtschafts- und Nahrungsmittelchemiker
  • Brasilien: 1887-1898
  • Gestorben: 17.10.1933 (KNRT 174)
  • Sterbeadresse: 1020 Wien, Marinelligasse 04
  • Eltern: Franz Dafert (Senior) & Hermine Noe
  • Trauung: Wien 23.4.1887

1 Text

xxxx Studierte Chemie an der techn. Hochschule Wien
1879 legte er die Matura ab.
1881 1. Ass. an der Versuchsanstalt der landwirtsch. Akad. Poppelsdorf-Bonn
1882 wegen einer Kommersrede von allen österr. Hochschulen relegiert
1883 Dr.phil. in Göttingen
1883 Volontärass. bei Sochlet in München

1887 folgte Dafert einem Ruf der brasilianischen Regierung (Kaiser Pedro II) und errichtet
in Campinas im Staate Sao Paulo ein Staatsinstitut für Landwirtschaft.  Als Leiter erwarb er sich bedeutende Verdienste um den Kaffeeanbau in Brasilien.

1887-1898 Leiter der Versuchsstation in Campinas, Sao Paolo, Brasilien, wo er sich besonders dem Kaffeebau widmete

1898 Dir. der landwirtsch.-chemischen Versuchsanstalt in Wien

Als er 1898 nach Österreich zurückkehrte, übernahm er als Direktor der k. k. Landwirthschaftlich-chemischen Versuchsstation in Wien (siehe: Taborstraße 90–92)  ähnliche Aufgaben.

1919 Sektionschef; korr. Mitgl. der Akad. d. Wiss. in Wien

In seiner Versuchsstation untersuchte Dafert bis 1914 jährlich 60.000 Proben, die vom Pflanzenbau über die Milchwirtschaft zur Moorkultur reichten.
Die Station hatte auch zwei Außenstellen in Korneuburg und in Admont. Ab 1891 wurde auf seine Anregung das Methodenbuch Codex Alimentarius Austriacus 
(Österreichisches Lebensmittelbuch) erstellt. Erschienen ist es in der 1. Auflage in den Jahren 1910 bis 1917 und bestand aus drei Bänden mit 55 Kapiteln.

Korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Ehrenmitglied der Sociedade Nacional de Agricultura (Brasilien)
Nobilitierung (1918)

Daferts Hauptwerk war das Zustandekommen des Österreichischen Lebensmittelbuchs (Codex Alimentarius Austriacus, drei Bände, 1911-1917).
Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Wien, Komtur des Franz-Josef-Ordens mit dem Stern; Verwaltungsrat der Pulverfabrik Skoda-Wetzler AG und der Georg Schicht AG

2 Text aus Wiener Landwirtschaftliche Zeitung

Wien, Mittwoch 20. April 1887.
  
Tagesneuigkeiten
  
Dr. Franz W. Dafert, bisher erster Assistent der königl. preuß. landw. Versuchsstation Poppelsdorf-Bonn, ein
geborener Wiener, hat einen Ruf der kaiserl. brasilianischen Regierung als Begründer und Leiter des landw. Versuchswesens
in den Staaten des Kaisertums Brasilien erhalten. Derselbe wird sich am 23. d. M. mit Frl. Amalie, der Tochter des
(Verfassers) von "Der österreichische Großgrundbesitzer", Herrn Wirtschaftsrates Franz Günther, vermählen und sofort seine Stellung
antreten.

Bekommen von: https://forum.ahnenforschung.net/showpost.php?p=1063867&postcount=16
Quelle: http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wlz&datum=18870420&query=%22Franz+W.+Dafert%22&ref=anno-search&seite=4

3 Wappenbeschreibung

Original:

Ein in die Länge geteilter Schild. In dem rechten, von Rot über Silber quer geteilten Felde bricht
 aus der Längsteilung des Schildes ein Adler in gewechselten Tinkturen hervor. Das linke schwarze Feld durchziehen zwei goldene Querbalken.
Auf dem Hauptrande des Schildes ruhen zwei zueinander gekehrte, offene, gekrönte Turnierhelme. Aus
 der Krone des rechten Helmes, den rote mit Silber unterlegte Decke umwallen, erschwingen sich drei Straußfedern,
 eine silberne zwischen roten. Die Helmkrone, des linken, von schwarzen mit Gold unterlegten Deck(??)
 umgebenen Helmes trägt einen geschlossenen schwarz(??) Adlerflug, den vorne zwei goldenen Querbalken durchzi(???).
 Dem Flug ist ein goldfarbener, wachsamer Kranich eingestellt.

Korrigiert: ??Seiten-verkehrt

Ein Schild. In dem rechten, von Rot über Silber quer geteilten Felde bricht
 aus der Teilung des Schildes ein Adler in gewechselten Tinkturen hervor. Das linke schwarze Feld durchziehen zwei goldene Querbalken.
Auf dem Hauptrande des Schildes ruhen zueinander gekehrt, offene, gekrönte Turnierhelme. Aus
 der Krone des rechten Helmes, den roten mit Silber unterlegte Decke umwallen, erschwingen sich drei Straußfedern,
 eine silberne zwischen roten. Die Helmkrone, von schwarzen mit Gold unterlegten Decken
 umgebenen Helmes trägt einen geschlossenen schwarzen Adlerflug, den zwei goldenen Querbalken durchziehen.
 Dem Fluge ist ein golden, wachsamer Kranich eingestellt.
 

4 Dafertgasse

Dafertgasse (Jedlesee), 1936 benannt nach dem Nahrungsmittelchemiker Franz Dafert von Sensel-Timmer (1863–1933),
Leiter der Versuchsstation in Campinas, Brasilien (ab 1887), Direktor der landwirtschaftlich-chemischen Versuchsanstalt in Wien (1898–1925).[18]
[18] Dafert von Sensel-Timmer Franz. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 1, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1957, S. 166.

Quelle: http://www.wiff21.at/liste-der-strasen-gassen-und-platze-des-21-wiener-gemeindebezirks-floridsdorf/

5 Staatsinsitut für Landwirtschaft (IAC)

(Instituto Agronômico in Campinas)

0_otimizada.jpg 031-034_historia_01.jpg 031-034_historia_02.jpg 031-034_historia_03.jpg 031-034_historia_05.jpg 031-034_historia_06.jpg 125yrs-iac.jpg patri-histor-01.jpg patri-histor-02.jpg